Überblick
Das Wichtigste in Kürze
- ✓Leitsymptom sind depigmentierte Flecken.
- ✓Schuppung ist nicht typisch.
- ✓Hände und Gesicht sind häufig betroffen.
- ✓Weiße Haare können hinzukommen.
Wie sehen typische Flecken aus?
Vitiligo-Areale sind heller als die umgebende Haut und können vollständig weiß erscheinen. Die Oberfläche fühlt sich meist wie die übrige Haut an. Rötung, ausgeprägte Schuppung oder nässende Stellen sprechen dafür, auch andere Diagnosen zu prüfen.
Welche Körperstellen sind häufig betroffen?
Häufig sichtbar sind Flecken an Händen, Füßen, Gesicht, Ellenbogen, Knien und rund um Augen oder Mund. Auch Achseln, Leisten, Genitalbereich und Schleimhäute können betroffen sein. Das Muster hilft bei der Einordnung der Vitiligo-Form.
- Gesicht und Hals
- Finger, Handrücken und Füße
- Knie und Ellenbogen
- Achseln, Leisten und Körperöffnungen
Juckt oder schmerzt Vitiligo?
Vitiligo verursacht meist keine Schmerzen. Einige Betroffene berichten bei aktiven Veränderungen über Juckreiz, doch dieser ist nicht spezifisch. Entscheidend sind das klinische Bild, neue Flecken und Veränderungen an den Rändern bestehender Areale.
Veränderungen von Haaren und Schleimhäuten
Haare in betroffenen Arealen können weiß werden; Fachleute sprechen von Leukotrichie. Schleimhautbeteiligung ist möglich, sollte aber sorgfältig eingeordnet werden. Haarpigment und Körperregion können auch für die Einschätzung einer möglichen Repigmentierung relevant sein.
Fachliche Basis: AWMF-S2k-Leitlinie Diagnostik und Therapie der Vitiligo (Reg.-Nr. 013-093, Version 2.0, Stand 27. Juli 2026) sowie aktuelle EMA-Arzneimittelinformationen, soweit Arzneimittel behandelt werden. Redaktionelle Quellenprüfung: 23. August 2026.
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