Verständlich erklärtQuellenbasiert eingeordnetStand August 2026

Klassifikation

Vitiligo-Formen: Welche Arten gibt es?

Die Vitiligo-Form beschreibt vor allem Verteilung und Verlauf. Diese Einordnung ist wichtig, weil Aktivität, Prognose und geeignete Behandlungsmöglichkeiten voneinander abweichen können.

Überblick

Das Wichtigste in Kürze

  • Nichtsegmentale Vitiligo ist am häufigsten.
  • Segmentale Vitiligo ist meist einseitig.
  • Gemischte Muster sind möglich.
  • Ausdehnung und Aktivität werden getrennt beurteilt.
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Nichtsegmentale Vitiligo

Sie betrifft häufig beide Körperseiten und kann symmetrisch verteilt sein. Typische Areale sind Gesicht, Hände, Füße und Regionen um Körperöffnungen. Der Verlauf kann zwischen aktiven und stabilen Phasen wechseln.

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Segmentale Vitiligo

Diese Form folgt meist einem einseitigen, regionalen Muster. Sie beginnt häufig früher und kann nach einer aktiven Anfangsphase stabiler werden. Weiße Haare innerhalb des Segments kommen vergleichsweise häufig vor.

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Gemischte und weitere Beschreibungen

Bei gemischter Vitiligo liegen Merkmale beider Hauptformen vor. Begriffe wie fokal, akrofazial, mukosal oder generalisiert beschreiben Verteilung und Ausmaß, ersetzen aber nicht die vollständige klinische Einordnung.

  • akrofazial: Gesicht sowie Hände und Füße
  • mukosal: Schleimhäute
  • generalisiert: mehrere Körperregionen
  • universal: sehr weitreichende Depigmentierung
Fachliche Grundlage

Fachliche Basis: AWMF-S2k-Leitlinie Diagnostik und Therapie der Vitiligo (Reg.-Nr. 013-093, Version 2.0, Stand 27. Juli 2026) sowie aktuelle EMA-Arzneimittelinformationen, soweit Arzneimittel behandelt werden. Redaktionelle Quellenprüfung: 23. August 2026.

Quellen werden im Portal bewusst als Text genannt; externe Weiterleitungen sind nicht erforderlich.

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