Verständlich erklärtQuellenbasiert eingeordnetStand August 2026

Hautfarbstoff

Melanin: der natürliche Farbstoff der Haut

Melanin ist kein einzelner Farbton, sondern eine Gruppe biologischer Pigmente. Menge, Typ und Verteilung prägen Haut-, Haar- und Augenfarbe und beeinflussen den natürlichen UV-Schutz.

Überblick

Das Wichtigste in Kürze

  • Melanin entsteht in Melanozyten.
  • Eumelanin und Phäomelanin unterscheiden sich.
  • Melanosomen verteilen Pigment.
  • Bei Vitiligo fehlt Melanin lokal.
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Welche Melaninarten gibt es?

Eumelanin reicht von braunen bis schwarzen Pigmenten und absorbiert UV-Strahlung vergleichsweise gut. Phäomelanin trägt eher gelbliche bis rötliche Farbtöne bei. Das individuelle Verhältnis wird genetisch und biologisch reguliert.

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Wie gelangt Melanin in die Haut?

Melanozyten produzieren Pigment in Melanosomen. Diese Pigmentpakete werden an benachbarte Keratinozyten weitergegeben und lagern sich schützend um deren Zellkerne. Unterschiede der Hautfarbe beruhen stark auf Aktivität, Pigmenttyp und Verarbeitung der Melanosomen.

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Melanin bei Vitiligo

In betroffenen Arealen fehlen funktionsfähige Melanozyten weitgehend, sodass dort kaum Melanin gebildet und verteilt wird. Eine Repigmentierung setzt erreichbare pigmentbildende Zellen oder Vorläuferzellen voraus, häufig aus Haarfollikeln oder vom Rand eines Areals.

Fachliche Grundlage

Fachliche Basis: AWMF-S2k-Leitlinie Diagnostik und Therapie der Vitiligo (Reg.-Nr. 013-093, Version 2.0, Stand 27. Juli 2026) sowie aktuelle EMA-Arzneimittelinformationen, soweit Arzneimittel behandelt werden. Redaktionelle Quellenprüfung: 23. August 2026.

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