Verständlich erklärtQuellenbasiert eingeordnetStand August 2026

Differentialdiagnosen

Weiße Flecken auf der Haut: Ist es immer Vitiligo?

Helle oder weiße Flecken sind ein sichtbares Zeichen mit vielen möglichen Ursachen. Oberfläche, Rand, Verteilung, Alter beim Auftreten und Entwicklung führen zur richtigen Einordnung.

Überblick

Das Wichtigste in Kürze

  • Farbe allein reicht nicht zur Diagnose.
  • Schuppung spricht für andere Ursachen.
  • Anamnese und Verteilung sind wichtig.
  • Selbstbehandlung kann Befunde verändern.
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Häufige Differentialdiagnosen

Pityriasis versicolor kann fein schuppen und wird durch Hefepilze verursacht. Pityriasis alba zeigt eher blassere, leicht trockene Areale. Nach Ekzemen, Verletzungen oder Entzündungen kann vorübergehend eine postinflammatorische Hypopigmentierung zurückbleiben.

  • Pityriasis versicolor
  • Pityriasis alba
  • postinflammatorische Hypopigmentierung
  • Naevus depigmentosus
  • idiopathische guttate Hypomelanose
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Welche Merkmale helfen bei der Einordnung?

Ein seit Geburt oder früher Kindheit unverändertes Areal hat eine andere Bedeutung als neu entstehende symmetrische Flecken. Schuppung, Juckreiz, vorherige Entzündung, Medikamente, Berufsexposition und Familiengeschichte geben zusätzliche Hinweise.

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Wann ist eine Biopsie nötig?

Vitiligo wird meist klinisch diagnostiziert. Eine Hautprobe ist nur bei untypischen oder unklaren Befunden erforderlich. Die Entscheidung trifft die Dermatologie nach Untersuchung und gegebenenfalls Wood-Licht oder Pilzdiagnostik.

Fachliche Grundlage

Fachliche Basis: AWMF-S2k-Leitlinie Diagnostik und Therapie der Vitiligo (Reg.-Nr. 013-093, Version 2.0, Stand 27. Juli 2026) sowie aktuelle EMA-Arzneimittelinformationen, soweit Arzneimittel behandelt werden. Redaktionelle Quellenprüfung: 23. August 2026.

Quellen werden im Portal bewusst als Text genannt; externe Weiterleitungen sind nicht erforderlich.

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