Überblick
Das Wichtigste in Kürze
- ✓Kontaktmuster beachten
- ✓Beruf und Produkte erfragen
- ✓Nicht selbst diagnostizieren
- ✓Exposition gezielt beenden
Woher kann der Verdacht kommen?
Flecken können zunächst dort entstehen, wo Haut regelmäßig mit einem Stoff in Kontakt kommt. Arbeitsmaterialien, Klebstoffe, Gummi, Farben oder kosmetische Produkte gehören in die Anamnese.
Nicht jede Kontaktstelle ist chemische Leukodermie; Reizungen, Allergien und Vitiligo können ähnlich aussehen oder gleichzeitig vorkommen.
Sicher handeln
Der verdächtige Stoff sollte dokumentiert und mit Dermatologie sowie gegebenenfalls Betriebsmedizin geprüft werden. Unkontrolliertes Ausprobieren weiterer Produkte erschwert die Einordnung.
Bei beruflicher Exposition sind Schutzmaßnahmen und eine fachgerechte Gefährdungsbeurteilung wichtig.
Fachliche Basis: AWMF-S2k-Leitlinie Diagnostik und Therapie der Vitiligo, Register-Nr. 013-093, Version 2.0 vom 27. Juli 2026, gültig bis Juni 2031. Quellenprüfung: 1. September 2026.
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