Verständlich erklärtQuellenbasiert eingeordnetStand August 2026

Phototherapie zu Hause

UVB-Heimtherapie bei Vitiligo

Eine ärztlich begleitete UVB-Heimtherapie kann Wege verkürzen und regelmäßige Sitzungen erleichtern. Sie bleibt dennoch eine medizinische Behandlung mit dokumentiertem Dosisplan.

Überblick

Das Wichtigste in Kürze

  • Nur mit geeignetem Medizinprodukt.
  • Start nach fachlicher Einweisung.
  • Jede Dosis wird dokumentiert.
  • Hautreaktionen steuern den nächsten Schritt.
01

Für wen kann Heimtherapie passen?

Sie kann erwogen werden, wenn häufige Praxisbesuche schwer möglich sind und die Person Dosierplan, Schutzmaßnahmen und Kontrollen zuverlässig umsetzen kann. Alter, Hauttyp, Ausdehnung und Begleitmedikamente fließen in die Entscheidung ein.

02

Was gehört zur Einweisung?

Erklärt werden Gerät, Abstand, Abdeckung, Schutzbrille, Dosissteigerung und Vorgehen bei ausgelassenen Sitzungen. Auch eine klare Kontaktmöglichkeit bei Rötung, Blasen oder Unsicherheit gehört zum sicheren Konzept.

03

Behandlungstagebuch und Kontrollen

Datum, Dosis, bestrahlte Region und Hautreaktion sollten festgehalten werden. Regelmäßige Termine prüfen Wirksamkeit, Anwendungstechnik und unerwünschte Reaktionen. Eigenmächtige Dosissteigerungen erhöhen das Verbrennungsrisiko.

Fachliche Grundlage

Fachliche Basis: AWMF-S2k-Leitlinie Diagnostik und Therapie der Vitiligo (Reg.-Nr. 013-093, Version 2.0, Stand 27. Juli 2026) sowie aktuelle EMA-Arzneimittelinformationen, soweit Arzneimittel behandelt werden. Redaktionelle Quellenprüfung: 23. August 2026.

Quellen werden im Portal bewusst als Text genannt; externe Weiterleitungen sind nicht erforderlich.

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